Investitionsplan

Die Massnahmen und ihre Wirtschaftlichkeit

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Der Investitionsplan vermittelt den Verantwortlichen einen Überblick über die folgenden 5 bis 10 Jahre und schafft Planungssicherheit in der Budgetierung des Unterhaltes. Die einzelnen Massnahmen sind im Investitionsplan nach ihrer Wirtschaftlichkeit (Pay-back-Fristen) geordnet: Sofortmassnahmen, kurzfristige Massnahmen und langfristige Massnahmen.

Der Investitionsplan basiert auf einer Kosten- und Nutzenanalyse für die Nutzungsdauer der Anlagen (Lebenszyklus-Analyse). Berücksichtigt werden, neben den Stromkosten, Investitions-, Montage- und Unterhaltskosten. Resultat ist der Pay-back der wertvermehrenden Investition ohne Kapitalverzinsung.
  • Sofortmassnahmen sind zumeist einfache Massnahmen ohne Eingriffe in den Produktionsprozess, z. B. Vermeiden von Leerlauf.
  • Kurzfristige Massnahmen: Ersatz oder Nachrüstung von Motoren z. B. mit Frequenzumrichtern, in der Regel in Kombination mit anderen Optimierungsmassnahmen wie Verbesserungen der Prozesssteuerung.
  • Langfristige Massnahmen sind erst in Verbindung mit einem Umbau, Ausbau oder Ersatz einer Produktionsanlage angezeigt und umfassen das gesamte Antriebssystem.
Es ist zu berücksichtigen, dass der Ersatzmotor meist kleiner dimensioniert werden kann und damit entsprechend kostengünstiger ist. Diese Einsparung kann in eine höhere Qualität des Ersatzmotors investiert werden.



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